Montag, 6. August 2012

Wochenendausflug nach Kroatien

Freitag Nachmittag ging es los. Ab ins Auto und losdüsen Richtung Süden. Das Ziel war Stara Baska auf Krk. Nach knappen 600km Fahrt wurden wir bereits von Freunden mit Wein empfangen, der noch in der selben Nacht am Strand vernichtet wurde.

Am nächsten Morgen sah ich die Bucht zum ersten Mal bei Tageslicht. Total schön und ruhig, steinige Klippen und klares Wasser. 


Was macht man also ein Wochenende dort? Schwimmen, Plantschen, Essen, Schlafen, Chillen, Plaudern und einen Masterplan überlegen, wie man genug Geld lukrieren könnte um sich ein nettes kleines Boot zu kaufen und damit unbeschwert übers Meer zu fahren...







Leider mussten wir Sonntag wieder nach Hause fahren, dennoch haben diese 2 Tage gereicht, dass meine Energietanks wieder befüllt sind. :)

Montag, 23. Juli 2012

Topcase für Ninja 250R - eine Anleitung

Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich auf mein Baby tatsächlich ein Topcase montieren soll. Die Vorteile haben schlussendlich aber überwogen und ich habe mir ein passendes zugelegt. Da das Motorrad keine Halterung dafür hat, musste eine gebastelt werden.

Das Topcase:
Leider gibt es nicht viele Topcases, die keine roten Reflektoren haben, d.h. die Auswahl war begrenzt.

Eines hat mir dann aber sehr gut gefallen: das T Ray Topcase in Größe S. Mein Integralhelm passt problemlos hinein. Dennoch ist das Case ist nicht sehr breit - d.h. ein durchschlängeln zwischen den Autokolonnen ist weiterhin problemlos möglich.

Das Topcase kam mit Halterplatte und allen notwendigen Schrauben.  

 
Die Idee:
Am besten erschien es, das Topcase auf der Platte des Soziussitzes zu montieren. Da ich mir die Möglichkeit jemanden mitzunehmen nicht nehmen wollte, wurde ein zweiter Sitz besorgt. Auf ebay konnte dieser von einer Unfallmaschine günstig erstanden werden. Der Bezug war eingerissen, was für den Zweck, den es erfüllen soll, aber nicht weiter stört.

Basteln:

benötigtes Material:
- Topcase mit Halterplatte und Montageschrauben
- Soziussitz
- schwarzes Leder
- Klammern für die Klammermaschine
- Filzkleberinge (für Möbel)
benötigtes Werkzeug:
- Imbusschlüssel
- Bohrer
- Klammermaschine
- Zange
- Cutter

Der kaputte Sitz wurde abgezogen (dafür einfach die Metallklammern an der Rückseite entfernen) und der Schaumstoff abgenommen, sodass nur die Plastikplatte übrig blieb. Die perfekte Position der Halterplatte war recht rasch gefunden - schon schwieriger war es, die Schrauben so anzubringen, dass der Sitz problemlos auf das Motorrad gesteckt werden kann. Das Plastik darf nicht verbogen werden, sonst passt es nicht mehr perfekt ins Motorradheck.

Da die Halterplatte nicht die gesamte länge des Sitzes ausnützt, wurde sie nur am hinteren Teil montiert. Für den vorderen Teil haben wir den Inneren Schaumstoff nach etwa 10cm abgeschnitten und wieder auf die Plastikplatte gelegt. Die Löcher, durch die später die Schrauben der Halterung gesteckt werden, wurden gebohrt, dann wurde der modifiziere Sitz mit schwarzem Leder bezogen wurde.

Von unten wurde das Leder durch die Löcher angeritzt, sodass dann von oben die Halterplatte und die Schrauben durchgesteckt werden konnten. Das ist ein bisschen eine Fizelei, aber mit Geduld und ruhigen Händen geht es.

fertiger Sitz mit Halterung - Unterseite
fertiger Sitz mit Halterun -Oberseite

An den vorderen beiden Schrauben wurden jeweils drei Beilagschreiben zwischen Halterplatte und Sitz gesteckt. So steht das Topcase etwas horizontaler, auch wenn es am leicht schrägen Heck der Maschine montiert wird. Alles fest verschrauben und fertig ist die Halterung.

Da der Sitz standardmäßig leicht wackelt, wurden noch Filzklebestücke (die, die man auch für Möbel verwenden kann, damit sie den Parkett nicht zerkratzen) an den vier weißen Plastiknubbeln an der Unterseite befestigt, sodass er fest im Rahmen der Maschine sitzt. 

und so sieht das ganze am Motorrad aus:










Heute habe ich es bereits zum ersten Mal verwendet und ich muss sagen, dass ich es seeeehr praktisch finde. So hab ich den Helm, Nierengurt, Handschuhe und Halstuch nicht mitnehmen müssen ins Donauzentrum und beim Zurückfahren wurde mein Packerl darin verstaut, das ich sonst in den Rucksack hätte quetschen müssen :)

Dienstag, 10. Juli 2012

dem Koch auf die Finger schauen

Letzten Freitag hatte ich die Ehre meine Eltern ins Unkai zum Abendessen zu begleiten.

Nachdem wir an unserem Tisch mit integrierter Kochplatte platzgenommen hatten, banden wir uns brav die bereitgestellten Lätzchen um, um uns nicht zu beklekkern.



Die ersten paar Gänge wurden geliefert, die beiden Hauptgerichte vor unseren Augen zubereitet.

farbenfrohes Sashimi

der Meister bei der Arbeit

Entenbrust mit Sojasprossensalat und dreierlei Saucen


Der Koch ging unglaublich behutsam mit unserem Essen um. Minutenlang hat er die Stückchen unserer Entenbrüste gewendet und wieder gruppiert. Da kam mir der Gedanke - wie gehen Köche mit dem Essen um, wenn keine Gäste zusehen? Sind sie dann noch immer so reinlich oder verwenden sie auch mal die Finger zwischendurch? Schon klar, in einem solchen Gourmetrestaurant ist es bestimmt anders, als beim Chinesen nebenan, aber interessant wäre es trotzdem. Vermutlich würde ich dann allerdings einige Restaurants nicht mehr besuchen *grübel*


Egal, zurück zu den schönen Bilderchen unseres Essens. Den krönenden Abschluss bildete die Nachspeise - das Eis dafür wurde auf dem Grill vor unseren Augen bei geddämpftem Licht flambiert ehe es auf die Mini-Crepe zum Obst gesetzt wurde.

flambieren - kochen für Pyromanen

Nachspeise

nom nom ... unglaublich gut wars :)

Freitag, 6. Juli 2012

Bella, MSc!

Am Mittwoch hatte ich meine offizielle Sponsion. Also ging ich mit meinen Eltern ein letztes Mal auf die FH. In dem großen Hörsaal saßen wir noch Studenten unten in den ersten Reihen, die Eltern etwas weiter oben. Nach ein paar Reden (die nicht unbedingt notwendig gewesen wären) gelobten wir unseren Eid, ehe jedem das Diplom einzeln durch den Studiengangsleiter überreicht wurde.

Anschließend gab es einen kleinen Sektempfang in der Aula. Hier ein erstes Foto:





Überreichung des Diploms


das offizielle Studiengangsfoto

Freitag, 22. Juni 2012

Toyrun 2012

Am Sonntag fand die 20. Toyrun statt. Nach einer sehr kurzen Nacht fand ich mich am Parkplatz der SCS mit tausenden anderen Motorradfahrern wieder. Die Stimmung ist einzigartig - alle sind per-du und freundlich zueinander - wir sind alle eine große Bikerfamilie, egal was man sonst in seinem Leben macht. So spricht der Börsenmakler mit dem Würstelstandbesitzer, als würde sie sich bereits ewig kennen.

SCS Parkplatz vor dem Start


SCS Parkplatz vor dem Start
schon ungeduldig endlich losfahren zu dürfen

Kurz nach neun Uhr begannen die ersten Gruppen von Motorrädern den Parkplatz zu verlassen. Irgendwo im ersten Drittel standen wir und mussten ganz schön lang warten, bis wir losfahren durften. So viele Abgase wie in der viertel Stunde landen sonst wahrscheinlich in einem ganzen Monat nicht in meiner Lunge.

Die Route ging dann von der SCS zum Matzleinsdorferplatz über den Gürtel nach Norden bis nach Floridsdorf. Nach einem kurzen Stau, bei dem man sich fühl, als würde man in einer Sauna stehen, ging es weiter nach Kagran, über die Wagramerstraße zur Reichsbrücke, über den Ring und die linke Wienzeile bis nach Schönbrunn.

Die Grünbergstraße war voll mit Motorradfahrern, die geduldig warteten, bis sie auf den Parkplatz konnten.


Stau vor dem Parkplatz

*schwitz*

Der Rest der Veranstaltung fand bei der Gloriette statt - mit wunderschönem Blick auf das Schloss Schönbrunn und einen Teil von Wien.


Hier das offizielle Statement dazu:

Mit einer Teilnehmeranzahl von gezählten 4853 Motorrädern war die letzte TOY-RUN gleichzeitig auch die längste Kolonne, die die die Organisatoren bisher auf die Räder stellen konnte. Auch das der Volkshilfe gewidmete Spendenergebnis von 77.609 Euro und 63 Cent stellte einen neuen Rekord dar - und wurde vom langjährigen Gastronomie-Partner der Benefizveranstaltung kurzerhand auf leichter merkbare 80.000 Euro aufgerundet.
Die übergabe der Spendenbox an Sozialminister Rudolf Hundstorfer stellte den Abschluss der 20. und letzten TOY-RUN dar. Tränen der Rührung flossen bei Kindern aller Altersklassen, als sich Ernstl sehr emotional bei allen Teilnehmern der TOY-RUN für deren langjähriges soziales Engagement bedankte und - symbolisch für das Ende - seine Biker-Kutte an den Haken hängte. Insgesamt konnten in diesen zwei Jahrzehnten 947.680,33 Euro für Freizeitaktivitäten von Kindern in Sozialeinrichtungen gesammelt werden.".
(http://www.toyrun.at/?id=toyrun&jahr=2012)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Master of Science ...

... wie hört sich das an?
Ich kann es irgendwie noch gar nicht fassen. Die letzten Jahre hab ich mehr oder weniger brav studiert um genau das zu erreichen. Und gestern nach einer Präsentation und zwei Prüfungen dann die erlösende Antwort des Vorsitzenden "Gratuliere, sie haben bestanden"! OMG OMG OMG! :)

Natürlich wurde das gleich ein bisschen gefeiert mit Victory Zigarre und ein paar Getränken.



Irgendwie muss ich mir jetzt was suchen, was ich mit der vielen Freizeit anstellen soll :)

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an alle Studienkollegen - wir sind awesome! ;)

Montag, 28. Mai 2012

Salzburg & lecker schmecker im Ikarus

Am Wochenende waren wir essen im Ikarus - dem Restaurant im Hangar 7 in Salzburg. Hier unser leckeres Menü:

.Zeppola. mit Hummer, Burrata und Melone
Basilikum Spaghetti .alla Chitarra. mit Schwertfisch und Calamaretti
Gnocchetti vom Wolfsbarsch mit Seeteufelragout und mariniertem Gemüse
Cannelloni mit Ricotta, Morcheln und Saubohnen
Kabeljau mit schwarzen Oliven, Peperone di Senise und Petersilien Sud
Lammkarree mit Lavendelkruste und weißem Spargel und soufflierten Kartoffeln
Geeistes Blutorangensüppchen mit weißem Schokoladenmousse und Earl Grey-Eis
Tiramisu Soufflé
Nachspeisenvariationen


danach noch ein kleiner Spaziergang durch Salzburg
 


Samstag, 26. Mai 2012

X Cross Run 2012

Meine Schwester, ein paar Freunde und ich sind heute beim X-Cross Run auf der Donauinsel mitgelaufen. Dabei geht es darum, 5km mit einigen Hürden dazwischen zu überwinden. In sengender Hitze sind wir um 12.30 (Claudia) bzw. 13.30 gestartet und haben uns ganz gut geschlagen.

Hier die schönesten Bilder:

vor dem Start, noch ganz entspannt
Rampenhürde
Rampenhürde
Querfeldein über Stock und Stein (und jede Menge Steigungen)
Heuballen
Autoreifen Hürde (und die Dinger waren alle unterschiedlich groß)
Wassergraben
Schlammgraben
Zieleinlauf - endlich geschafft!