Montag, 28. Mai 2012

Salzburg & lecker schmecker im Ikarus

Am Wochenende waren wir essen im Ikarus - dem Restaurant im Hangar 7 in Salzburg. Hier unser leckeres Menü:

.Zeppola. mit Hummer, Burrata und Melone
Basilikum Spaghetti .alla Chitarra. mit Schwertfisch und Calamaretti
Gnocchetti vom Wolfsbarsch mit Seeteufelragout und mariniertem Gemüse
Cannelloni mit Ricotta, Morcheln und Saubohnen
Kabeljau mit schwarzen Oliven, Peperone di Senise und Petersilien Sud
Lammkarree mit Lavendelkruste und weißem Spargel und soufflierten Kartoffeln
Geeistes Blutorangensüppchen mit weißem Schokoladenmousse und Earl Grey-Eis
Tiramisu Soufflé
Nachspeisenvariationen


danach noch ein kleiner Spaziergang durch Salzburg
 


Samstag, 26. Mai 2012

X Cross Run 2012

Meine Schwester, ein paar Freunde und ich sind heute beim X-Cross Run auf der Donauinsel mitgelaufen. Dabei geht es darum, 5km mit einigen Hürden dazwischen zu überwinden. In sengender Hitze sind wir um 12.30 (Claudia) bzw. 13.30 gestartet und haben uns ganz gut geschlagen.

Hier die schönesten Bilder:

vor dem Start, noch ganz entspannt
Rampenhürde
Rampenhürde
Querfeldein über Stock und Stein (und jede Menge Steigungen)
Heuballen
Autoreifen Hürde (und die Dinger waren alle unterschiedlich groß)
Wassergraben
Schlammgraben
Zieleinlauf - endlich geschafft!

Montag, 21. Mai 2012

Höhenflüge und Loopings im Heidepark

Am Wochenende besuchte ich den Heide Park. Dieser Vergnügungspark liegt im Norden Deutschlands bei Soltau (900km von Wien entfernt).

Gleich am ersten Tag in der Früh wagte ich mich nach einer kurzen Aufwärmfahrt mit einer kleinen Achterbahn auf den ganz großen Colossus. Die steilste Holzachterbahn der Welt! *schluck* Beim Anstehen war noch alles ganz locker, mein Herz begann jedoch recht heftig zu schlagen, als ich mich in den Wagon setzte und den Bügel über mir schloss. Eine gefühlte Ewigkeit wird man nach oben gezogen. Wenn man nach unten blickt sind Personen nur mehr kleine Ameisen, die herumwuseln und Bäume auch nicht mehr als kleine, grüne Flecken. Trotzdem wünscht man sich, es würde länger dauern. Oben ein kurzes Plateau und schon ging es in die Tiefe. Ich konnte nicht einmal quietschen, still saß ich in dem Wagon, das Adrenalin schoss durch meinen Körper. Die ersten zwei Hügel waren überstanden, langsam konnte ich etwas entspannen und den Rest der Fahrt genießen...

Im Hintergrund links die Steigung, wo die Wagen hochgezogen werden, am rechten Bildrand der erste Drop, über den man hinuntersaust.

Das war bei weitem die krasseste Bahn, die anderen machten Spass - v.a. der "Big Loop" - zwei Loopings gefolgt von einer Doppelschraube und einem kleinen Kreisel.



Auch ein paar Wasserbahnen, bei denen man durchaus klitschnass werden kann, waren dabei.



Hier noch ein paar Bildchen von dem gelungenen Wochenendausflug:


entspannt, aber wasserdicht verpackt in der Wildwasserbahn
verdientes Abendessen - Steak und Kroketten beim Buffalo Grill in Soltau

Freitag, 11. Mai 2012

haben's attraktive Menschen leichter?

Gestern Mittag gehe ich über den Naschmarkt um mir etwas zu essen zu suchen. Zu meinem Erschrecken hat mein Lieblings-Falaffel-Mann geschlossen. Auf der Suche nach einem neuen spaziere ich also zwischen den Ständen entlang. Die Verkäufer sind bereits voll in ihrem Marktgeschrei aufgegangen, viele rufen mir nach, dass sie die besten Oliven, Humus oder sonst was haben. Einer war anders - er meinte "diese hübsche Dame kostet jetzt meine Falaffel". Normalerweise gehe ich bei so etwas gleich weiter, da ich aber tatsächlich Guster auf diese kleinen Kichererbesenbällchen hatte, blieb ich stehen. Er reichte mir eine mit Liebe in Humus getauchte Falafel, die echt gut war ... wir plaudern kurz, ich erkläre ihm, wenn er sie mir in einen Wrap mit Käse und Salat einbaut, kaufe ich ihm welche ab. Da er selbst so etwas nicht hat, aber der Stand gegenüber geht er mit mir hinüber, spricht mit dem andern Verkäufer kurz und dieser baut mir sogleich den perfekten Falafelwrap zusammen - inklusive seinem leckersten Schafskäse und "mit ganz viel Liebe".

Am Weg zurück ins Büro beginne ich zu grübeln. Das war bei weitem nicht die erste Situation, in diese Richtung. So was kommt immer wieder vor, aber würde mir so etwas noch immer passieren, wenn ich 50kg mehr hätte? Haben es attraktivere/hübschere Menschen leichter? Kann ich als Mädchen bei Männern mehr erreichen, als ein männlicher Kollege?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass es so ist. Ob in der Arbeit, auf der HTL und Uni oder beim Einkaufen, sobald man für das Gegenüber attraktiv ist, wird man besser behandelt. Irgendwie ist es ziemlich unfair und oberflächlich Leute nach ihrem Äußeren zu beurteilen und dennoch tun wir alle es.

Ich als Mädchen kann einiges bei Männern erreichen, wo es meine männlichen Kollegen etwas schwieriger haben. Wie ist es umgekehrt, wenn eine Frau das Gegenüber ist? Ich fühle mich dennoch gerecht behandelt. Auf der Uni haben es meine Kollegen bei weiblichen Vortragenden genauso schwer, wie ich.

So nett diese Situationen manchmal sein mögen, so schwierig machen sie es im professionellen Umfeld. Als Technikerin habe ich es schwerer wirklich ernstgenommen zu werden für das, was ich kann. Ich muss mich immer doppelt profilieren, in Situationen, in denen meine männlichen Kollegen einfach standardmäßig als Techniker akzeptiert werden.

Hätte ich es da einfacher, wenn ich richtig nerdig aussehen würde, wie eine typische Klischee-Technikerin mit kurzen Haaren, etwas stärker, Brille und ungeschminkt, die niemals hohe Schuhe tragen würde?

Oh Mann,  je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Situationen fallen mir ein ... das Leben treibt seltsame Blüten ...

Montag, 7. Mai 2012

Lauf Bella, lauf!

Vor drei Wochen habe ich zugesagt beim X-Cross Run am 26.5. mitzumachen. Sehr zuversichtlich und motiviert habe ich dann vor etwas mehr als zwei Wochen zu laufen begonnen. Die erste Erkenntnis ließ nicht lange auf sich warten - ich kann keine 5km durchlaufen ... mist ... 2 Stunden Aerobic, Tanzen oder ähnliches sind kein Problem, aber diese läppischen 5km machten mich fertig. Immer wieder musste ich zwischendurch gehen, weil ich Seitenstechen bekommen habe.

Auf meinem Handy hab ich "Runtastic" installiert, eine App, die per GPS die Geschwindigkeit, die Strecke und die Zeit mitspeichert. Für die ersten 5km hab ich laut dieser App tatsächlich 46 Minuten gebraucht. Ich trau es mich kaum zu schreiben - aber ja, das ist suuuperlangsam und entspricht nur 6,5 km/h.

Umso mehr hat mir dieses schlechte Ergebnis gezeigt, dass ich laufen trainieren muss. Heute war ich zum 6. Mal unterwegs und es zeigen sich deutliche Fortschritte. Für 4km waren es jetzt genau 30 Minuten, das sind 8km/h. Das einzige, was mich noch immer bremst ist das permanente Seitenstechen. Ich glaub der rechte Teil meines Zwerchfells will einfach nicht laufen und versucht mich deshalb zu sabotieren. Mittlerweile spüre ich es sogar, wenn ich nur schneller zur U-Bahn gehe :(

Einen weiteren Antrieb habe ich heute gefunden schneller zu laufen. Ich war abends unterwegs, zur selben Zeit, zu der viele Hundebesitzer mit ihren Lieblingen spazieren gehen. Viele Hunde sind fröhlich, hüpfen durch die Gegend oder laufen ihren Bällen nach. In ihrem Spieltrieb verwechseln sie mich auch schon mal mit einem Spielgefährten und wollen ein Stückchen mit mir mitlaufen. Ich habe immer noch Respekt vor den Vierbeinern und laufe mit etwas größeren Schritten von ihnen weg :)

Einen anderen kleinen Helferling habe ich auch - meinen iPod. Auf einer Laufwebseite habe ich gelesen, dass es leichter ist, im Takt zu laufen, damit man kontinuierlich und gleichmäßig in Bewegung ist. Playlists waren schnell gefunden, 150-160 bpm sind derzeit für mich optimal. D.h. dass ich pro Minute 150-160 Schritte - einen zu jedem Beat der Musik - mache. Mit ein bisschen Übung werde ich es auch noch schaffen, die Schrittlänge über den gesamten Lauf gleich zu halten, derzeit werden sie gegen Ende kleiner.

Ein positiver Nebeneffekt stellt sich auch ein - ich bin superhappy drauf. Ich schätze mal, dass es am Training liegt ... also werde ich fleißig weiterlaufen, dann hat auch meine Umwelt was davon.

happy running!

Montag, 30. April 2012

Wochenendausflug nach Hamburg

Am Wochenende machte ich einen kurzen Ausflug nach Hamburg um einen Freund zu besuchen und die Stadt anzusehen. Herzlichst wurde ich in Deutschland empfangen, erst wenn man aus Wien rauskommt merkt man, dass andere Menschen so viel freundlicher sind, als wir.

Malte und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht die Stadt zu erkunden. Einige Teile kannte er bereits und konnte mir neben architektonischen Meisterwerken auch noch spannende Details erklären.


In den zwei Tagen haben wir uns so viel angesehen, dass ich jetzt einfach eine Liste schreibe:
  • Speicherstadt
  • Hafenbereich
  • Landungsbrücken
  • Planten und Blomen (riesengroßer Park)
  • Rathaus
  • Jungfernstieg
  • Boutiquenstraßen
  • Reeperbahn
  • Bootfahren auf der Elbe
  • ...
dazwischen haben wir immer wieder was gutes gegessen, gekocht, mit Maltes Mitbewohnerinnen geplaudert oder uns auf Kaffee und Kuchen in die Sonne gesetzt. Samstag Abends waren wir dann noch etwas feiern auf der Reeperbahn - unglaublich geil! :)

Speicherstadt bei Sonnenuntergang

Abendessen im Restaurant von Tim Mälzer, der werte Herr war sogar persönlich anwesend :)

Planten und Blomen

Bella im japanischen Garten


Reeperbahn - geilste Partymeile!
Außenalster
no comment :D
chillen in einer Strandbar mit Blick auf die Elbe

Montag, 23. April 2012

bunte Bildchen

Ein Freund und ich haben uns ein bisschen mit Kamera und Licht gespielt. Abgesehen davon, dass es lustig war, sind auch ein paar sehr hübsche Bilder dabei rausgekommen - enjoy!


Montag, 26. März 2012

der Strand von Valencia

Valencia liegt ja am Mittelmeer und hat im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten einen recht schönen Strand. Noch dazu ist er knappe 4km lang, sehr breit und besteht aus schönem, feinem Sand. An der Promenade stehen unzählige Palmen und ein paar Bänke laden zum Sitzen in der Sonne ein.


Als ich das erste Mal im August am Strand war, dachte ich mir nur "oh mein Gott, wie die Sardinen!", so viele Spanier lagen auf ihren Handtüchern, Kinder liefen herum oder spielten Ball. Im September verschwanden die spanischen Familien recht rasch, allerdings waren noch einige Touristen da. Gegen Ende des Monats wurden es aber richtig wenige, obwohl die Temperaturen und das Wasser noch sehr einladend waren, im Oktober war der Strand nahezu leer. Nur ein paar Erasmus-Studenten trafen sich regelmäßig bei Rettungsstation 2 um in der Sonne zu plaudern und Volleyball zu spielen :)

Ich liebe den Strand und auch an den Sand, den man mit ins Zimmer nimmt, gewöhnt man sich sehr rasch. Beim Zusammenkehren hab ich mich immer gewundert, wie viel Sand sich in meinem Zimmer sammeln kann - da hätt ich manchmal noch eine kleine Burg daraus bauen können. Nicht ganz so groß, wie sie dieser Herr gebastelt hat:

Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Quallen, die Ende September an Land gespült wurden. Manche von ihnen waren so groß, wie ein Teller. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie ich ausgesehen hätte, wenn mich eine im Wasser gestreift hätte...

In der Nähe des Strandes gibt es ein paar Clubs. Ich fand es immer total nett aus dem Club rauszukommen, an den Strand zu spazieren und noch zu entspannen bzw. vom Tanzen wieder herunterzukommen. Leider habe ich es nie geschafft mir den Sonnenuntergang ganz anzuschauen, weil es doch recht windig und kalt sein kann in der Nacht. Und wenn es dunkel ist muss man ein wenig aufpassen nicht über ein knutschendes Pärchen zu fallen, das im Sand kuschelt :)



Nach den Fallas wollte ich ein wenig Ruhe haben und bin zum Strand gefahren. Kaum jemand war unterwegs, so konnte ich ein paar hübsche menschenlose Bilder machen. Enjoy!

Posten des Lifeguards. Mit ein bisschen Geschick oder starker Hilfe kann man da auch hochklettern. :)
von einem Käfer geformter Mistball - für die Größenrelation: ca. 8cm Durchmesser.
das südliche Ende des Strandes
Jede Stadt sollte ihren eigenen Strand haben ... die Menschen wären alle gleich viel ausgeglichener und glücklicher! ;)